Schamanisches zum Impfen

Was hat es aus schamanischer Sicht mit dem weltweiten Impfen gegen den Coronavirus auf sich? Diese Frage stellte ich meinem Lehrer aus der geistigen Welt.

Das Bild der Erdkugel tauchte auf, um die sich feine helle gelbweißliche und rötliche Fäden spinnen, kreuz und quer.

Dazu gab mir der Lehrer folgende Information: Das Impfen verbindet euch Menschen auf eine subtile, bislang nicht bekannte Weise. Natürlich seid ihr sowieso verbunden durch euer Menschsein aus Fleisch und Blut, durch Gefühle, mental und spirituell, doch diese Arten von Verbindung sind von zahllosen Spaltungen durchzogen. Das Impfen verbindet euch ohne Spaltung.

Die Besonderheit der feinen Verbindung durch das Impfen wird euch erst viel später energetisch zugänglich sein, fügte er noch an.

P.S. Über Unterschiede zwischen den Impfstoffe hat er sich nicht geäußert.

Nichts wird mehr sein wie vorher

Eine Freundin und ich bekamen in schamanischen Reisen zu Corona unabhängig voneinander die Antwort: Nichts mehr wird sein wie vorher.

Für kleinere Kinder ist das einfacher, wurde mir aus der geistigen Welt mitgeteilt. Sie sind noch nicht so mit der Gesellschaft verwoben, für sie ist alles neu und sie trauern dem Verlorenen nicht nach. Für uns Ältere aber ist es wichtig, das Verlorene zu betrauern, um uns davon verabschieden zu können. Es kann sein, dass in diesem Prozess Schuldgefühle losgelassen werden müssen, denn wir alle in dieser Gesellschaft haben Teil an der Zerstörung der Lebensgrundlagen auf diesem Planeten.

R. erhielt noch die Information, dass eine Wirkung von Corona ist, dass die Macht des Kapitals weltweit gebrochen wird. Das sei notwendig, damit sich die Erdveränderungen zum Positiven entwickeln können.

Schwer vorstellbar, eine Welt, in der nichts mehr ist wie vorher. Aber Ansätze eines anderen, guten Lebens gibt es im Kleinen. Sei es im freundlichen Umgang von Menschen miteinander, in alternativen Projekten, in denen ein solidarisches Miteinander der Beschäftigten untereinander und mit der Erde und allen Wesen im Mittelpunkt steht oder…

Warten…

Früher, als ich klein war, hieß es in der Zeit vor Weihnachten: warten auf den Nikolaus, aufs Christkind, auf den Weihnachtsmann. Heute heißt es: warten auf das Ende von Corona, der Corona-Maßnahmen.

Sind wir denn ewig im Zustand des Wartens gefangen, von der Kindheit bis ins hohe Alter? Es fällt mir schwer, aus dem Zustand des Wartens herauszukommen. Auch wenn es nicht Corona ist, was mich in erster Linie beschäftigt, so warte ich doch ständig auf irgendetwas, wenn ich mir meinen Zustand bewusst mache. Auf einen Anruf, auf sonniges Wetter, auf Regen, auf den 1., wenn wieder Geld auf dem Konto ist, auf Zeit zum Meditieren, auf das Ende der Meditation, wenn ich dabei bin… Meist ist das ein nahezu unbewusstes Warten, nichts Dringliches, eher so etwas wie ein permanenter Zustand, der mir erst bewusst wird, wenn ich darüber nachdenke.

Ich hoffe, jetzt erwartet niemand eine ideale Lösung von mir, wie man aus diesem Zustand heraus und ganz ins Hier und Jetzt kommen kann. Vorschläge von verschiedensten Seiten gibt es ja genug… Gleich hole ich meine Yogamatte raus…

Über die energetische Wirkung des Abstandhaltens

Jeder Mensch hat sein eigenes Energiefeld, das auch als Aura bezeichnet wird. Mithilfe eines fotografischen Verfahrens können die Farben dieses Felds sichtbar gemacht werden, sie unterscheiden sich von Mensch zu Mensch.

1969 gelang es dem sowjetischen Ehepaar Kirlian erstmals, die elektrischen und magnetischen Felder eines menschlichen Körpers, Lichtabstrahlungen im sichtbaren und UV-Bereich, fotografisch festzuhalten. Das Verfahren wird daher Kirlianfotografie oder interessanterweise auch Koronaentladungsfotografie genannt.

Eine durchaus positive Wirkung des derzeit angesagten Abstandhaltens ist, dass jede/r mehr in seinem/ihrem eigenen Energiefeld bleiben kann. Oder muss, je nach Sichtweise und Befinden. Die häufig zufälligen energetischen Einflüsse anderer z.B. beim Einkaufen oder anderen Begegnungen entfallen weitgehend.

Das Ausmaß der körpernahen Aura von etwa 1,5 Metern – mit etwas Übung ist dieses Feld zu erspüren – entspricht der Abstandsregelung in Corona-Zeiten.

Alles gut?

„Na, alles gut?“ „Ja, alles gut, bei euch auch?“ Noch nie wurde ich von Nachbar/innen gefragt, ob alles gut sei. Natürlich, ein freundliches Guten Morgen, Guten Tag, Hallo, war immer schon üblich in meiner Nachbarschaft. Doch derzeit geht das Interesse weiter – alles gut, das ist wichtig. Und sollte es auch weiterhin bleiben.

Eine Freundin fragte gestern, wie es uns wohl gelingen könne, positive Entwicklungen aus der Corona-Zeit so zu etablieren, dass sie auch weiter gelebt werden, wenn der „normale“ Alltag wieder einsetzt. Positive Entwicklungen, das sind Nachbarschaftshilfe und andere Zeichen von Solidarität, die verstärkte Hinwendung zur Natur, für viele mehr Ruhe im Alltag (nicht für die Eltern von kleineren Kindern, ich weiß, sie haben mein volles Mitgefühl).

Wie also diese Entwicklungen verankern, so dass sie ein fester Bestandteil unseres Lebens werden? Eine Antwort von Ratgebern aus der geistigen Welt ist: Haltet gute Geschichten aus dieser Zeit fest! Geschichten, Mythen sind ein wesentlicher Bestandteil unserer Kultur. Familiäre Anekdoten wie die von dem Familienausflug in einen unbekannten Wald zu Zeiten von Corona, wo die Jüngste in den Bach fiel. Und gesellschaftliche Begebenheiten wie die Story von dem Hersteller von Kaffeefiltern, der jetzt Atemschutzmasken herstellt, die stark an Filtertüten erinnern. Oder, oder, oder…

Diese Begebenheiten können uns im „normalen“ Alltag an das erinnern, was neu und gut war zu Zeiten von Corona. Der Wald, die Solidarität und vieles mehr. Die Erinnerungen können eine Sehnsucht wecken, die uns dazu bewegt, dem, was wir als wohltuend erlebt haben, auch weiterhin einen Platz in unserem Leben einzuräumen.

Angst, Wut und Traurigkeit in der Krise

Ich spüre eher Wut als Angst in dieser Krise. Kinder dürfen nicht mehr auf Spielplätze gehen – bei uns auf dem Land, wo Garten und Wald vor der Tür liegen, ist das kein Problem. Aber was ist mit den Familien in den Großstädten? Mit quengeligen Säuglingen oder quirligen Kleinkindern in der Wohnung eingesperrt zu sein, ist ein Horror.

Auf einer schamanischen Reise war die Aussage eines Geistlehrers dazu, dass Kinder durch eine derartige Situation lernten, Sehnsucht zu entwickeln. Sehnsucht nach der Natur. Und Sehnsucht sei die wichtigste Voraussetzung für Veränderung.

Ich war nicht wirklich beruhigt durch diese Worte. Geh von der Wut weg in die Liebe, kam die Antwort. Auch zu den Regierenden, die derartige Maßnahmen treffen. Sie haben es nicht leicht in dieser Zeit.

Eine tiefe Traurigkeit überwältigte mich. Das erste Mal in einer schamanischen Reise, dass ich keine neutrale Haltung einnahm, sondern mich Gefühle übermannten. Und auch das erste Mal, dass der Geistlehrer sein unpersönliches Verhalten aufgab und mich tröstete.