Das Immunsystem stärken

Auf der Suche, nach einfachen Möglichkeiten, das Immunsystem zu stärken, fiel mir wieder einmal der Hinweis von Maria Treben auf Schwedenkräuter in die Hand. Maria Treben, eine vor über 30 Jahren verstorbene österreichische Kräuterheilkundige, hat mir mir ihren Ratschlägen schon häufiger geholfen.

Sie empfiehlt, in Grippezeiten täglich einen Teelöffel Schwedenbitter oder auch einen Esslöffel in etwas warmem Wasser zu sich zu nehmen. Die Schwedenkräuter sind in der Apotheke erhältlich, zum Selbstansetzen oder fertig in der Flasche.

Und ich stieß auf die Autorin Ojuna Altangerel-Wodnar, eine mongolische Schamanin und Ärztin, die unter anderem gute Erfahrungen damit hat, alles zu tun, was den Schleimhäuten gut tut, auf denen sich Viren vermehren.

Das sind einige Vorschläge, um kurzfristig mit den Herausforderungen unserer Zeit zu leben – wir müssen uns jedoch bewusst sein, dass letztlich eine radikale Umkehr unserer Lebens- und Wirtschaftweise notwendig ist, um sie zu bewältigen. Ein weiser Mensch sagte schon vor etlichen Jahren, dass Viren und Bakterien die Dämonen unserer Zeit sind. Sie tauchen auf, wenn ein Ungleichgewicht herrscht – und an uns ist es, wieder in Balance zu kommen, persönlich, gesellschaftlich, global.

 

Goldrute – Solidago viraurea

Überall an Wegrändern wächst sie jetzt wieder, die Goldrute. Auch bei mir im Garten hat sich die Pflanze mit dem hohen aufrechten Stengel und den kleinen goldgelben Blüten angesiedelt, die wie winzige Sonnen in Rispen herabhängen.

Zunächst duldete ich das Gewächs mehr als ich es liebte, denn es nimmt viel Raum in meinem Garten ein. Dann brachte mir eine Nachbarin ein Glas mit selbst gesammeltem Goldrutentee vorbei. „Ist gut für die Blase und die Nieren“, sagte sie. Mein Interesse an der Goldrute wuchs.

Und seit ich in dem Buch von Maria Treben „Gesundheit aus der Apotheke Gottes“ zufällig auf die Pflanze stieß, möchte ich sie in meiner Umgebung nicht missen. Maria Treben schreibt, dass der Heilkräuterengel unmittelbar neben der Goldrute steht. Ihr Text ist so schön, dass ich diese wunderbare Kräuterfrau mit dem großen Wissen hier zitieren möchte: „Wir spüren die ausgleichende Wirkung dieser Pflanze bei schweren Gefühlsbewegungen gleichsam wie eine Hand, die streichelt und glättet. Allein der Anblick der Goldrute in der Landschaft wirkt schon auf uns beruhigend. Wir sollten dankbar sein, eine so trostbringende Pflanze in unserer Nähe zu wissen.“

Ein Dank auch an Maria Treben, deren Buch immer wieder eine Inspiration ist und unendlich viele praktische Ratschläge für die Behandlung von Krankheiten enthält.

Manchmal tanzen wir mit meiner Freundin Inge einen sanft wiegenden meditativen Tanz von Anastasia Geng, den Goldrutentanz.

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