Traumzeit

November, Dezember ist Traumzeit. Die frühe Dunkelheit lockt zum Schlafen und Träumen. Meine Träume werden intensiver, manchmal erhalte ich im Traum Besuch von Menschen, die mir wichtig sind und die ich lange nicht gesehen habe. Diese Träume können so real sein, dass ich später Mühe habe, zu unterscheiden, ob ich die Personen in der alltäglichen Wirklichkeit getroffen habe oder im Traum. Aber solche nächtlichen Begegnungen passieren, ich kann sie nicht beeinflussen.

Beeinflussen können wir jedoch unseren Umgang mit Träumen, vor allem mit Alpträumen. Am meisten hat mir ein Hinweis geholfen, nach belastenden Traumerlebnissen zu fragen: Was wurde durch diesen Traum gelöst? Also nicht davon auszugehen, dass der Traum bedeutet, dass etwas aufgearbeitet werden muss, sondern im Gegenteil, davon auszugehen, dass die Belastung durchs Träumen aufgelöst wurde.

Diese Auffassung entspricht dem (esoterischen) Gesetz, dass durch Verdoppelung Zustände gelöst werden können. Wenn man wütend ist zum Beispiel und das Gefühl zum Ausdruck bringt („Ich bin jetzt stinksauer…“), kann es sein, dass der Zorn verraucht (zumindest ein Teil davon). Auch in der Homöopathie wird das Gesetz der Verdoppelung angewandt.

Bei hartnäckig wiederkehrenden Alpträumen reicht diese Methode allerdings nicht aus, dann muss anders geschaut werden, müssen andere Mittel und Wege gesucht werden, um wieder ruhig schlafen zu können.

In manchen Kulturen wird übrigens der Begriff „Träumen“ fürs schamanische Reisen benutzt.

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