Zeit der Traurigkeit ?!?

Das graue Wetter trug dazu bei, dass ich in eine recht trübsinnige Verfassung verfiel in den letzten Tagen. Kluge Erklärungen, warum ich in diesen Zustand geraten bin, hatte ich genug. Doch ich fragte mich, was sich hinter diesem Trübsinn für eine Emotion verbirgt.

Auf dem Grunde des grauen inneren Nebels stieß ich auf – Traurigkeit. Traurigkeit über die fehlenden Verbindungen mit Menschen, Traurigkeit über den Zustand der Erde, über das Jahrhunderte währende Fehlverhalten von uns Menschen aus der westlichen Welt im Umgang mit der Schöpfung, über die Schwierigkeiten, dies zu verändern und von gewohnten Bequemlichkeiten Abstand zu nehmen.

Ja, ich beziehe mich da mit ein. Es sind nicht nur die anderen, auf die mit dem Zeigefinger gezeigt werden kann. Es ist ein kollektiver Mainstream, dessen Teil ich bin, wir sind. Und in mir wächst die Vermutung, dass wir alle durch einen kollektiven Trauerprozess gehen müssen, damit endlich eine Wende, eine Umkehr gelingen kann.

Die Zeit der Unschuld ist vorbei. Es ist bekannt, was in den Schweinemastanlagen passiert. Es ist bekannt, wie sich CO 2- Emissionen auswirken. Es ist bekannt, was den indigenen Völkern geschieht, aus deren Regionen wir unser Gas beziehen. Es ist bekannt…. Die Liste ließe sich endlos fortsetzen.

Jetzt hat die Zeit der Aufarbeitung begonnen, nicht nur auf der mentalen Ebene, sondern auch auf der emotionalen. Zeit der Traurigkeit.

Mond, Mars und Widder

In Absprache mit Regina schicke ich euch heute ein paar astrologische Informationen zur derzeitigen Situation. Seit dem 21.März ist der Mond Jahresregent. Was bedeutet das für uns? Wir werden dazu gedrängt, von Innen (Mond) nach Außen (Sonne) zu gehen, aus dem Herzen, der Liebe heraus ins Handeln zu kommen. Dazu passt es, dass viele jetzt eine Ruhepause einlegen müssen und die Möglichkeiten, nach Außen zu gehen, eingeschränkt sind. Was uns im Außen bleibt, nachdem Läden geschlossen und Veranstaltungen abgesagt sind, ist die Natur. Und die hilft uns, in unsere Mitte zu gelangen.

Im Zeichen des Widders, vom 21.3.-21.4., wird der Samen gelegt für die kommenden Monate. Lasst uns in unser Herz spüren und Samen der Liebe legen. Wohin zieht es mich vom Herzen her? An welchen Ort, zu welchen Menschen, welcher Beschäftigung? Welche Rolle spielt die Natur für mich?

Nächste Woche zieht der Planet Mars, der große Kämpfer, über den Planeten Pluto und zu erwarten ist, dass die plutonische, System sprengende Energie dadurch noch verstärkt wird. Nach Reginas Aussage und Informationen aus verschiedenen schamanischen Reisen ist dies alles eine Vorbereitung auf die zu erwartenden Auswirkungen des Klimawandels.

Gibt es noch etwas, das wir tun können? Mein Lehrer aus der geistigen Welt machte mich darauf aufmerksam, dass viele Geistwesen uns gerne unterstützen möchten – aber dass wir Menschen darum bitten müssen, diese Wesen dürfen nicht von sich aus in das Geschehen auf der Erde eingreifen. Also lasst uns darum bitten, gleich ob wir uns an die Spirits, Gott, Allah, den Großen Geist oder die Große Mutter wenden, dass die großen Veränderungen auf der Erde sanft verlaufen mögen.

Was kann ich für die Natur tun?

Was kann ich für die Natur tun, diese Frage stellte ich kürzlich auf einer schamanischen Reise. Ich dachte an Demonstrationen, Verzicht aufs Autofahren, auf Flugreisen…

Aber bei einer Reise in die andere Wirklichkeit geht es nicht um das, was wir im Kopf haben. Mein Lehrer aus der Welt der Geistwesen, Spirits und Krafttiere überraschte mich wieder einmal mit seiner Antwort.

Tu nichts, was gegen deine eigene Natur ist, sagte er. Ihr Menschen lebt so oft gegen eure Natur, tut Körper, Geist und Seele Gewalt an. Viele menschliche Körper und Seelen sind so verwüstet wie das Land.

Du bist auch ein Teil der Natur! Vergiß das nie! Achte auf die Bedürfnisse deines Körpers, deiner Seele, deines Geistes, auf deine Grundbedürfnisse. Das ist das Wichtigste, was du tun kannst. Und wenn es für dich passt, geh auch zu einer Demonstration, fahre Fahrrad…

Damit entließ er mich zurück in die alltägliche Wirklichkeit.