Native America, die erste Demokratie

Heute möchte ich einmal Werbung machen – für eine Dokuserie, die gerade auf Arte läuft und über die Mediathek abzurufen ist: Native America. In dem Teil „Natur und Gemeinschaft“ wird über die Entstehung der ersten Demokratie in Amerika berichtet, Hunderte von Jahren vor der Invasion der europäischen Siedler in Nordamerika.

Der Aufbau der demokratischen Strukturen beruhte auf einer genauen Beobachtung des Zusammenwirkens von Pflanzen, die sich gegenseitig unterstützen und schützen. Durch das Auftreten einer prophetischen Persönlichkeit, des Friedensstifters, in Zusammenarbeit mit einer Clanmutter wurden Feindseligkeiten zwischen fünf Stämmen beendet und ein friedliches Zusammenleben der Haudenosaunee auf demokratischer Grundlage gestaltet.

Die Gründungsväter der heutigen US-amerikanischen Verfassung ließen sich übrigens von indianischen Ältesten beraten! Allerdings nahmen sie einen wichtigen Aspekt nicht in die Verfassung auf: die Verantwortung von uns Menschen gegenüber der Natur.

Als ich gestern die Dokumentation anschaute, freute ich mich, nun auch im Fernsehen zu sehen und zu hören, wovon Bob und Lee Nitsch, zwei nordamerikanische Älteste der Seneca, vor Jahren auf einem Medizinradtreffen des Bärenstamms berichteten.

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