Die Wintersonnenwende, die Naturgeister und der Vollmond


Heute morgen bin ich mit einer Melodie auf den Lippen aufgewacht. Ich summte eine Weile vor mich hin und plötzlich erinnerte ich mich an einen Spruch: „Es wird gesungen und gelacht und getanzt die ganze Nacht!“

Natürlich, die Naturgeister feiern wieder, jetzt, zur Wintersonnenwende! Und zum Vollmond! Mit diesem Reim im Kopf war ich vor etwa einem Jahr in einer Vollmondnacht aufgewacht und hatte dazu das Bild von der Eiche an der Liethhalle in Obernkirchen vor Augen. Dort feierten, tafelten und tanzten Dutzende von Naturgeistern, sie sangen, erzählten Geschichten und ließen es sich gut gehen.

Der Eindruck des fröhlichen Treibens war so intensiv, dass mich ein Gefühl von Traurigkeit überfiel, dass ich in meiner Welt so eine ausgelassen und unbeschwert feiernde, das Herz erwärmende Gemeinschaft nur selten erlebe.

Als ich vorhin im Wald unterwegs war, hatte ich den Eindruck, dass sie wieder unterwegs sind zu ihrem Versammlungsplatz an der Eiche, die Naturwesen. Verspielt und übermütig, zu Schabernack aufgelegt. Und ich spürte, dass sie uns gerne daran teilhaben lassen.

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