Frieden schaffen – raus aus der Resignation!

Mit diesem Blog möchte ich euch/Ihnen Informationen weitergeben, wie wir uns aus einer Position von Ohnmacht und Resignation lösen und für Frieden stark machen können.
Eine kurze Vorbemerkung: Frieden in unserem Inneren zu schaffen ist meiner Erfahrung nach eine lebenslange Aufgabe, der wir uns – jede/r auf seine/ihre Art – allein oder mit anderen widmen sollten. Aber darüber hinaus halte ich es für notwendig, dass wir uns für Frieden in unserem Land und der Welt einsetzen. Und das geht nur gemeinsam mit anderen und mit Organisationen, die zum Teil seit Jahrzehnten Wissen und Fertigkeiten auf diesem Gebiet entwickelt haben.
Es braucht nicht nur Gefühl und Empathie, um Frieden zu schaffen, sondern auch konkretes, handfestes Wissen. Und dabei können uns folgende bundesweite Organisationen unterstützen:
– Die Initiative „Sicherheit neu denken“
– „Frieden schaffen ohne Waffen“
– „Pro Peace“
– Netzwerk Friedenskooperative
Sicher gibt es noch mehr Organisationen, die Aufzählung hat nicht den Anspruch auf Vollständigkeit. Am wichtigsten ist es für mich, auch vor Ort mit Menschen vernetzt zu sein, die sich für Frieden einsetzen. Und ich hoffe, dass in diesem Jahr in Stadt und Land Friedensinitiativen aus dem Boden sprießen wie Frühlingsblumen!

Begegnungen der anderen Art

Kürzlich hörte ich von einer älteren Frau, die behauptete ein kleines Mädchen sei ständig an ihrer Seite. Als besorgte Verwandte mit ihr zum Arzt gingen, soll dieser gesagt haben, so etwas käme bei älteren Menschen manchmal vor und sei kein Grund zur Besorgnis. Nach einiger Zeit verschwand das Kind.
Ein Spielfilm, den ich vor etlichen Jahren gesehen habe, zeigte einen interessanten Blick auf derartige Vorkommnisse. In dem Film war bei einem Autounfall ein Kind ums Leben gekommen. In den folgenden Wochen sahen mehrere Anwohner und Vorübergehende unabhängig voneinander das Kind in der Nähe der Unfallstelle.
Wie ist so etwas zu erklären? Dass wir eine Seele haben, ist auch in unserer Kultur bekannt. Es gibt Kulturen, die davon ausgehen, dass wir Menschen nicht nur unseren materiellen Körper haben, sondern auf der energetischen Ebene zum Beispiel noch einen Emotional- und einen Mentalkörper. Es kann passieren, dass der materielle Körper stirbt, der Emotional- oder Mentalkörper jedoch noch „herumgeistert“, weil der Seele nicht klar ist, dass der materielle Körper gestorben ist.
Von derartigen Erscheinungen wird vor allem nach plötzlichen Todesfällen durch einen Unfall oder andere Arten von Gewalteinwirkung berichtet. Sensible und hellsichtige Menschen nehmen unter Umständen diese herumgeisternden, verlorenen Seelen wahr. Es ist gut, mit ihnen innerlich in Kontakt zu gehen und ihnen zu erklären, dass sie gestorben sind und ihr Weg jetzt ins Licht führt, weg von der irdischen Ebene.

Erstens kommt es anders…

… und zweitens als man denkt. So erlebte ich das Jahr 2025. Es begann im Januar mit der Überraschung, dass mich auf der Insel La Palma in der Nähe des Äquators Kälte statt Wärme erwartete. Auf 1300 Meter Höhe über dem Meeresspiegel wurde nichts aus der sommerlich warmen Zeit mitten im Winter, auf die ich mich gefreut hatte. Immerhin begannen die Mandelbäume zu blühen, und selbst ohne die erhofften Temperaturen verbrachte ich eine angenehme Zeit.
Als dann Herbst und Winter ins Land zogen, machte ich mich innerlich darauf gefasst, morgens fröstelnd durchs Haus zu laufen, bevor der Ofen auf Hochtouren lief. Und was passierte? Abgesehen davon, dass es meist recht mild war, fror ich auch bei Temperaturen um den Gefrierpunkt erstaunlicherweise nicht. Und als ich einmal doch etwas unterkühlt am Stand des Weltladens auf dem Adventsmarkt in Obernkirchen saß und eine Erkältung befürchtete, stellte plötzlich eine der Ausstellerinnen Musik an, trat in die Mitte und forderte alle auf, ein paar einfache Yoga-Übungen zum Warmwerden mit ihr zu machen. Gesagt, getan. Nach wenigen Minuten stand mir der Schweiß auf der Stirn, und ich musste meine Jacke ausziehen.
Ereignisse, denen ich mit einem gewissen Unbehagen entgegen geschaut hatte, konnten sich als überraschend gut herausstellen. Wohingegen Geschehnisse, die am Anfang einen positiven Verlauf nahmen, ins Negative umschlagen konnten. Und nicht nur im persönlichen Bereich, auch auf politischer Ebene war in diesem Jahr Unvorhergesehenes zu erleben. Ich denke da zum Beispiel an den in Deutschland recht umstrittenen Präsidenten einer großen Nation, der plötzlich als Friedensengel auftrat…
Was hat Bestand? Woran kann ich mich noch orientieren? frage ich mich bei all den Veränderungen. Zum Glück fällt mir die Eiche ein. Nicht irgendeine Eiche, nein, die standhafte Eiche in Obernkirchen unterhalb der Lieth, die ich gerne aufsuche.Vor über 150 Jahren, nach dem deutsch-französischen Krieg wurde sie als Friedenseiche gepflanzt. Ihre Beständigkeit bietet einen gewissen Halt in wechselhaften Zeiten. Zuverlässig wachsen jedes Jahr im Frühling ihre Blätter, im Herbst wirft sie diese wieder ab und im Winter steht sie kahl da. Doch ich habe die Gewissheit, dass sie auch nächstes Jahr wieder ihr grünes Kleid anlegen wird.

Die Birke bin ich, der Wind bin ich…

In Gesängen und Gebeten von indigenen Schaman/innen heißt es manchmal „Der Berg bin ich, das Tal bin ich…“. Und so werden zahlreiche Wesen aufgeführt, immer mit dem Zusatz „… bin ich.“
Bislang bin ich davon ausgegangen, dass die Heiler/innen auf diesem Wege symbolisch ihre Verbundenheit mit diesen Wesen ausdrücken. Heute morgen bei einem Waldspaziergang. am Rande einer Schonung von Lärchen und Birken stehend, erfasste ich plötzlich eine andere Dimension der Aussagen.
Die Sonne blinkte durch hohe Tannen am Rande der Lichtung, und mit einem Mal begriff ich, dass es nicht um eine abstrakte Form von Verbundenheit geht. Ich hatte das Gefühl, dass die Birken, das Moos, die Sonnenstrahlen Teil von mir sind. Sie sind in meiner Aura und damit Teil meines energetischen Feld. Die Birken, das Moos, die Sonnenstrahlen bin ich. Ganz real, nicht abstrakt.

Feier der Wintersonnenwende

Die Sonne kommt zur Zeit dort, wo ich wohne, am Waldrand, kaum über die Baumwipfel und die umliegenden Häuser gekrochen. Sehnsüchtig warte ich auf die Wintersonnenwende, den Kipppunkt. Dann klettert sie langsam wieder höher und höher und schickt ihre Strahlen auch auf das Haus, in dem ich lebe.
Eine ganz besondere Energie ist um diese Zeit häufig zu spüren. Aufbruch und Freude liegen in der Luft, wenn sie nicht vom Weihnachtsstress überschattet werden.
Wer das Ereignis mit anderen teilen möchte, ist eingeladen zur Feier der Sonnenwende an den Extersteinen. Der Großmütterkreis der Externsteine lädt am Samstag, 20. Dezember um 13 Uhr ein, gemeinsam mit Liedern und Gebeten diesen Tag zu feiern. Das Treffen ist auf einer Wiese unterhalb der Steine und des Sees.

Mut-Ausbruch

Ja, Sie haben richtig gelesen: Mut-Ausbruch, nicht Wutausbruch. Das Wort gefiel mir sofort, als ich es hörte. Natürlich kann ein Mut-Ausbruch auch einmal ein Wutausbruch sein. Muss aber nicht sein. Ein Mut-Ausbruch kann auch leise sein. Doch zu hören oder zu sehen ist er.
Zum Beispiel, wenn ich Nein sage an einer Stelle, wo ich sonst genickt hätte. Oder wenn ich über meinen Schatten springe und einen lange eingeschlafenen Kontakt wieder aufnehme, ohne zu wissen, wie mein Gegenüber reagiert. Vielleicht hole ich mir eine Abfuhr ein? Egal, ich nehme meinen Mut zusammen – und springe.
Mut zeigen muss nicht heißen, dass man furchtlos, ohne Angst ist. Gerade wenn man durch die Ängste hindurchgeht, trotz der Angst einen Schritt macht, beweist man wahren Mut. Wie heißt doch der alte Hexenspruch? Die Angst zeigt den Weg! Lassen wir den Mut ausbrechen aus dem Gefängnis, in das er eingesperrt ist.

Über die Heilwirkung von Wasser

Der Arzt und Forscher F. Batmanghelidj hat in seinem Buch „Wasser, die gesunde Lösung“ von seinen Erfahrungen mit der Heilwirkung von Wasser berichtet. In Situationen, in denen nichts anderes als Wasser zur Verfügung stand, hat er beachtliche Erfolge mit reinem Wasser erzielen können.
Stellen wir uns den ewigen Kreislauf des Wassers vor – vom Himmel zur Erde und wieder zurück zum Himmel. Goethe beschreibt ihn in seinem Gedicht „Gesang der Geister über den Wassern“ wunderbar. Auf seiner unendlichen Reise nimmt das Wasser immer wieder die Energien der Erde und des Himmels auf. Was braucht es mehr, wenn wir davon ausgehen, dass Heilung immer auch auf einer energetischen, nicht nur auf einer körperlichen Ebene abläuft.
Vielleicht stellen Forscherinnen und Forscher ja irgendwann einmal fest (wenn sich die Köpfe öffnen für unbekannte, unerwartete Erkenntnisse), dass auch scheinbar reine Energie auf der materiellen Ebene Entsprechungen hat. Der Japaner Masuru Emoto hat mit seinem Buch „Wasserkristalle“ bereits einen bemerkenswerten Anfang gemacht.

Über Stress

Neulich erzählte meine Yogalehrerin, dass sie keinen Stress hätte. Erstaunte Fragen einiger Teilnehmerinnen: „Wie kommt`s? Nur durch Yoga?“
Daraufhin erzählte sie, was sie in ihrer Ausbildung über Stress gelernt hat. Stress entsteht, wenn Tun und Denken auseinanderdriften. Wenn man/frau am Telefonieren ist und dabei denkt, eigentlich müsste ich noch eben die Wäsche machen. Oder endlich kochen. Oder dies oder das…
„Das ist ein Grund, warum ich euch beim Yoga immer wieder daran erinnere, im Hier und Jetzt zu sein. Nachzuspüren. Das Denken auf später zu verschieben,“ fügt sie an. „Man kann sowieso nur eins nach dem anderen machen, und wenn ich das ganz bewusst mache, habe ich keinen Stress.“

Kleine Freuden

Nach einem Treffen meinte kürzlich eine Bekannte, dass der Nachmittag für sie nicht besonders erfreulich war, weil nur gejammert wurde. Auf der Heimfahrt dachte ich an ihre Worte und plötzlich fielen mir lauter erfreuliche Dinge auf und ein.
Das gelbrote Herbstlaub an den Ahornbäumen, ein Sonnenstrahl, zum Kaffeetrinken eingeladen werden, selber jemanden einladen können, in einem Monat ist Wintersonnenwende und die Tage werden wieder länger, der gemütliche Lesenachmittag neulich bei novemberlichem Nieselregen, dass ich mobil bin, dass wir in Obernkirchen einen lebhaften Friedensstammtisch haben…
Der Dichter Bertold Brecht hat in seinem Gedicht „Vergnügungen“ erfreuliche Dinge aus seinem Leben aufgezählt. Eine aufmunternde Lektüre!
„Der erste Blick aus dem Fenster am Morgen
Das wiedergefundene alte Buch
Begeisterte Gesichter…“
Und es endet schließlich mit: „Freundlich sein.“

Über Gedichte, Songs und die Wirkung von Schönheit

„Dies ist ein Herbsttag, wie ich keinen sah! Die Luft ist still, als atmete man kaum…“
Die Gedichtzeile von Friedrich Hebbel ging mir in den letzten Tagen immer wieder durch den Kopf. Der Dichter schildert in wenigen Worten einen milden, heiteren Tag, an dem Früchte raschelnd vom Baum fallen – und die Empfindung, die er damit bei mir auslöst ist beruhigend, besänftigend, einfach schön. Man kann sich daran aufrichten, auch wenn gerade mal nicht die Sonne scheint. Kaum höre ich die Zeilen, steht das Bild eines sonnigen Herbsttags vor meinem inneren Auge. Irgendein kluger Mensch hat gesagt, dass Schönheit heilsam wirkt, das kann ich bestätigen.
Gerade drängt sich mir die Frage auf, ob heute in den Schulen noch Gedichte gelehrt und gelernt werden. Wenn ja, welche Gedichte? Und wie wirken sie auf die Schülerinnen und Schüler? Auch Liedtexte können ja, in Verbindung mit Melodie und Rhythmus, eine ähnliche Wirkung haben wie Gedichte. Meine ganze Generation ist vermutlich durch den Beatlessong „All you need is love“ geprägt. Welche Songs sind es heute, die so eine mitreißende Wirkung haben?
Bald kommt die Weihnachtszeit, da werde ich Gelegenheit haben, bei Kindern und Enkelkindern nachzufragen.

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