Am Dienstag, 17. Februar 26 war eine Sonnenfinsternis, die in Deutschland allerdings nicht sichtbar war. Auch die Mondfinsternis vom 2. – 3. März werden wir hier nicht sehen können. Trotzdem gilt die Zeit zwischen Sonnen- und Mondfinsternis als ein Tor zu neuen Bewusstseinsebenen und Handlungsmöglichkeiten.
Wir können Augen und Ohren offen halten für das, was sich zeigt. Doch letztendlich sind wir es, die neue Möglichkeiten auch tatsächlich ergreifen müssen. Bei mir ist vorläufig noch Frühjahrsputz angesagt: in alle Ecken schauen, was sich dort versteckt, ausmisten, sauber machen, Platz für Neues und Frisches schaffen.
Auf der materiellen Ebene Ballast loswerden hilft, auch auf der inneren Ebene Klarheit zu gewinnen. Was brauche ich wirklich? Und was will ich wirklich? Das sind Fragen, die wir uns nicht häufig genug stellen können.
Wobei meiner Erfahrung nach die zweite Frage schwieriger zu beantworten ist als die erste. Um zu erkennen, was die tiefsten, ursprünglichen Bedürfnisse sind, ist es in unserer Gesellschaft oft notwendig, den Schleier und die Zwänge dessen, was „man“ tut oder zu tun hat, zu durchbrechen.
Nur ein kleines Beispiel, um zu zeigen, dass das oft nicht einfach ist. Lade ich wie jedes Jahr die Familie und/oder alle Freundinnen zum Geburtstag ein, weil sie mich auch einladen?? Was ist, wenn ich ausschere aus dem, was immer üblich war?
Cornelia
Blog Einträge von Cornelia
Kinderfilme aus den USA und Osteuropa
Vor einiger Zeit besuchte ich meine Enkelkinder. Gegen Abend wollten wir uns zusammen einen Film anschauen, und die Kinder schlugen einen Hundefilm auf Netflix vor. Ankündigung: Eine Familie bringt ihren Hund in eine Tierpension, während sie eine Reise machen. Doch die Pensionswirte sind nicht nett, und der Hund kann sich befreien.
Was dann in dem Animationsfilm gezeigt wurde, war gruselig. Die Tierpension entpuppte sich hinter einer freundlichen Fassade als grausames Gefängnis. Hunde traten als Wärter auf, vergleichbar im Stil mit KZ-Wärtern. Ich konnte kaum zuschauen. Die Kinder hatten allerdings nicht dieselben Assoziationen wie ich und wollten den Film zu Ende sehen. Da ich ihnen das „Happy End“ nicht nehmen wollte, ließ ich mich darauf ein.
Ein weiterer Netflix-Kinderfilm, den wir ein anderes Mal schauten, war zwar nicht so brutal, bestand jedoch nur aus Verfolgungsszenen und vermittelte die Botschaft, dass man Freunde ruhig links liegen lassen und unfair behandeln kann, wenn es um die Familie geht. Die vor allem aus einem mächtigen Vater besteht.
Ich entwickelte eine regelrechte Abscheu gegen diese Netflix-Filme. Bei Kinderfilmen aus osteuropäischen Ländern ist mir das nie so gegangen. Was für wunderbare Märchenfilm-Produktionen gibt es aus der Tschechei und anderen Ländern des Ostens. Ich denke nur an „Drei Haselnüsse für Aschenbrödel“, das in der Weihnachtszeit unbedingt dazu gehört. Und ich frage mich manchmal, was diese Unterschiede über den kulturellen Hintergrund der jeweiligen Länder aussagen.
Ein spiritueller Kraftort für Europa
Um ihr Land, ihr Volk zu retten, kommen seit ein paar Jahren Vertreter der Kogi von Kolumbien nach Europa. Vor zwei, drei Jahren hatte ich die Gelegenheit, an einem Vortrag teilzunehmen, auf dem sie ihre Kosmovision teilten, eine beeindruckende Erfahrung.
Die Kogi halten es für wichtig, dass wir in Europa an einem passenden Ort Land erwerben, von dem ein starker Impuls ausstrahlen kann, wie wir Menschen hier – wir jüngere Brüder und Schwestern, wie die sie uns nennen – wieder in eine tiefe Beziehung zur Erde gehen können. Eine tiefe Beziehung aufnehmen, das heißt auch in eine spirituelle Beziehung zur Erde zu gehen. Die Erde als ein lebendiges, heiliges Wesen wahrnehmen, als unsere Mutter, die uns das Leben auf diesem Planeten ermöglicht.
Die Seher, Weisen, Schamanen, die Mamos der Kogi, sehen auf Sardinien den geeigneten Platz. Um diese Vision zu verwirklichen, wird natürlich Geld benötigt. Wenn Sie, wenn dich diese Vision anspricht, finden Sie/findest du mehr Informationen unter Kogi – Projekte im Internet.
Lichtmeß, Fest der jungen Vision
Lichtmeß oder Imbolc, das Anfang Februar gefeiert wird, gehört zu den vier Mondfesten im Jahreskreislauf. Ziriah Voigt nennt es das „Fest der jungen Vision“. Die junge Mondsichel steht in diesem Jahr allerdings nicht am Himmel, wir haben am 1. Februar Vollmond.
Das sollte uns jedoch nicht davon abhalten, unsere Visionen für dieses Jahr in Worte zu fassen. Bevor sich etwas materialisiert, entsteht es auf der inneren, mentalen und/oder bildlichen Ebene. Nicht ohne Grund heißt es in der Bibel „Am Anfang war das Wort“.
Gleich ob wir diesen Vorgang allein oder mit anderen vollziehen, in Ritualform oder schlicht alltäglich, wir sollten die gestalterischen Kräfte dieser Zeit nutzen. Wobei ein Ritual, und sei es noch so klein, die Wirkung enorm erhöhen kann.
Während ich dies schreibe, keimt in mir der Gedanke, mir vorzustellen, wie Frieden in der Ukraine und in Israel/Palästina aussehen kann. Ich denke an die Menschen in den Ländern, die trotz allem zusammenarbeiten für Frieden. Zum Beispiel Palästinenser und Israelis in der Organisation „Combatants for Peace“. In meiner Vision sehe ich diese Menschen und Gruppen als Lichtpunkte, die sich ausdehnen…
P.S. Wer Anregungen für die Gestaltung der Jahreskreisfeste sucht – ich kann das Buch von Ziriah Voigt „Ritual und Tanz im Jahreskreis“ unbedingt empfehlen, erschienen im Verlag Gisela Meussling in Bonn.
Platz der Alten Bückeburg in Obernkirchen
Seit einiger Zeit bin ich mit Freundinnen dabei, den Platz energetisch zu untersuchen, auf dem die erste Burg im Schaumburger Land, die Alte Bückeburg, gestanden hat. Bereits 775 erwähnt, ist die Burg im Jahr 1180 verfallen. Aus welchem Grund sie verlassen wurde, ist nicht bekannt.
Es gibt wenig Gewissheiten und etliche Mutmaßungen über die Geschichte der Anlage. Gewiss scheint zu sein, dass auf dem Gelände eine Kapelle gestanden hat. Vermutet wird, dass dort ein Begräbnisplatz gewesen sein soll. Weiterhin wird angenommen, dass auf dem Areal der Burg ein mächtiger Steinklotz gestanden haben soll, auf dem ein Götze platziert war.
Nach einer wechselhaften Geschichte sind dort heute Photovoltaikanlagen aufgestellt. In den Jahrhunderten zuvor wurde der Ort als Schafweide und Garten genutzt, für eine Kaserne und ein Übergangslager. Am besten ist in Obernkirchen die Gaststätte „Zur alten Bückeburg“ in Erinnerung, bis 1959 ein beliebtes Ausflugs- und Veranstaltungslokal.
Warum auch immer scheint mir der Ort eine wichtige Funktion im Landschaftsgefüge zu haben. Ich bewundere die Kogis aus Kolumbien, die von jedem Platz genau wissen, was er für eine Bedeutung hat. Für uns liegt die wahre Essenz noch im Dunkeln. Auf einem Erkundungsbesuch mit einer Geomantiegruppe erfahren wir unterschiedliche Aspekte, Sonnenkraft und frostige Energien. „Finde Wahrheit“, ist eine Aussage. Liegt hier ein bedeutender Ein- und Ausstrahlpunkt der Landschaft, wo sich kosmische und irdische Energien austauschen und verbinden? Ich warte darauf, dass die Erde eines Tages ihr Geheimnis entschlüsselt.
Frieden schaffen – raus aus der Resignation!
Mit diesem Blog möchte ich euch/Ihnen Informationen weitergeben, wie wir uns aus einer Position von Ohnmacht und Resignation lösen und für Frieden stark machen können.
Eine kurze Vorbemerkung: Frieden in unserem Inneren zu schaffen ist meiner Erfahrung nach eine lebenslange Aufgabe, der wir uns – jede/r auf seine/ihre Art – allein oder mit anderen widmen sollten. Aber darüber hinaus halte ich es für notwendig, dass wir uns für Frieden in unserem Land und der Welt einsetzen. Und das geht nur gemeinsam mit anderen und mit Organisationen, die zum Teil seit Jahrzehnten Wissen und Fertigkeiten auf diesem Gebiet entwickelt haben.
Es braucht nicht nur Gefühl und Empathie, um Frieden zu schaffen, sondern auch konkretes, handfestes Wissen. Und dabei können uns folgende bundesweite Organisationen unterstützen:
– Die Initiative „Sicherheit neu denken“
– „Frieden schaffen ohne Waffen“
– „Pro Peace“
– Netzwerk Friedenskooperative
Sicher gibt es noch mehr Organisationen, die Aufzählung hat nicht den Anspruch auf Vollständigkeit. Am wichtigsten ist es für mich, auch vor Ort mit Menschen vernetzt zu sein, die sich für Frieden einsetzen. Und ich hoffe, dass in diesem Jahr in Stadt und Land Friedensinitiativen aus dem Boden sprießen wie Frühlingsblumen!
Begegnungen der anderen Art
Kürzlich hörte ich von einer älteren Frau, die behauptete ein kleines Mädchen sei ständig an ihrer Seite. Als besorgte Verwandte mit ihr zum Arzt gingen, soll dieser gesagt haben, so etwas käme bei älteren Menschen manchmal vor und sei kein Grund zur Besorgnis. Nach einiger Zeit verschwand das Kind.
Ein Spielfilm, den ich vor etlichen Jahren gesehen habe, zeigte einen interessanten Blick auf derartige Vorkommnisse. In dem Film war bei einem Autounfall ein Kind ums Leben gekommen. In den folgenden Wochen sahen mehrere Anwohner und Vorübergehende unabhängig voneinander das Kind in der Nähe der Unfallstelle.
Wie ist so etwas zu erklären? Dass wir eine Seele haben, ist auch in unserer Kultur bekannt. Es gibt Kulturen, die davon ausgehen, dass wir Menschen nicht nur unseren materiellen Körper haben, sondern auf der energetischen Ebene zum Beispiel noch einen Emotional- und einen Mentalkörper. Es kann passieren, dass der materielle Körper stirbt, der Emotional- oder Mentalkörper jedoch noch „herumgeistert“, weil der Seele nicht klar ist, dass der materielle Körper gestorben ist.
Von derartigen Erscheinungen wird vor allem nach plötzlichen Todesfällen durch einen Unfall oder andere Arten von Gewalteinwirkung berichtet. Sensible und hellsichtige Menschen nehmen unter Umständen diese herumgeisternden, verlorenen Seelen wahr. Es ist gut, mit ihnen innerlich in Kontakt zu gehen und ihnen zu erklären, dass sie gestorben sind und ihr Weg jetzt ins Licht führt, weg von der irdischen Ebene.
Erstens kommt es anders…
… und zweitens als man denkt. So erlebte ich das Jahr 2025. Es begann im Januar mit der Überraschung, dass mich auf der Insel La Palma in der Nähe des Äquators Kälte statt Wärme erwartete. Auf 1300 Meter Höhe über dem Meeresspiegel wurde nichts aus der sommerlich warmen Zeit mitten im Winter, auf die ich mich gefreut hatte. Immerhin begannen die Mandelbäume zu blühen, und selbst ohne die erhofften Temperaturen verbrachte ich eine angenehme Zeit.
Als dann Herbst und Winter ins Land zogen, machte ich mich innerlich darauf gefasst, morgens fröstelnd durchs Haus zu laufen, bevor der Ofen auf Hochtouren lief. Und was passierte? Abgesehen davon, dass es meist recht mild war, fror ich auch bei Temperaturen um den Gefrierpunkt erstaunlicherweise nicht. Und als ich einmal doch etwas unterkühlt am Stand des Weltladens auf dem Adventsmarkt in Obernkirchen saß und eine Erkältung befürchtete, stellte plötzlich eine der Ausstellerinnen Musik an, trat in die Mitte und forderte alle auf, ein paar einfache Yoga-Übungen zum Warmwerden mit ihr zu machen. Gesagt, getan. Nach wenigen Minuten stand mir der Schweiß auf der Stirn, und ich musste meine Jacke ausziehen.
Ereignisse, denen ich mit einem gewissen Unbehagen entgegen geschaut hatte, konnten sich als überraschend gut herausstellen. Wohingegen Geschehnisse, die am Anfang einen positiven Verlauf nahmen, ins Negative umschlagen konnten. Und nicht nur im persönlichen Bereich, auch auf politischer Ebene war in diesem Jahr Unvorhergesehenes zu erleben. Ich denke da zum Beispiel an den in Deutschland recht umstrittenen Präsidenten einer großen Nation, der plötzlich als Friedensengel auftrat…
Was hat Bestand? Woran kann ich mich noch orientieren? frage ich mich bei all den Veränderungen. Zum Glück fällt mir die Eiche ein. Nicht irgendeine Eiche, nein, die standhafte Eiche in Obernkirchen unterhalb der Lieth, die ich gerne aufsuche.Vor über 150 Jahren, nach dem deutsch-französischen Krieg wurde sie als Friedenseiche gepflanzt. Ihre Beständigkeit bietet einen gewissen Halt in wechselhaften Zeiten. Zuverlässig wachsen jedes Jahr im Frühling ihre Blätter, im Herbst wirft sie diese wieder ab und im Winter steht sie kahl da. Doch ich habe die Gewissheit, dass sie auch nächstes Jahr wieder ihr grünes Kleid anlegen wird.
Die Birke bin ich, der Wind bin ich…
In Gesängen und Gebeten von indigenen Schaman/innen heißt es manchmal „Der Berg bin ich, das Tal bin ich…“. Und so werden zahlreiche Wesen aufgeführt, immer mit dem Zusatz „… bin ich.“
Bislang bin ich davon ausgegangen, dass die Heiler/innen auf diesem Wege symbolisch ihre Verbundenheit mit diesen Wesen ausdrücken. Heute morgen bei einem Waldspaziergang. am Rande einer Schonung von Lärchen und Birken stehend, erfasste ich plötzlich eine andere Dimension der Aussagen.
Die Sonne blinkte durch hohe Tannen am Rande der Lichtung, und mit einem Mal begriff ich, dass es nicht um eine abstrakte Form von Verbundenheit geht. Ich hatte das Gefühl, dass die Birken, das Moos, die Sonnenstrahlen Teil von mir sind. Sie sind in meiner Aura und damit Teil meines energetischen Feld. Die Birken, das Moos, die Sonnenstrahlen bin ich. Ganz real, nicht abstrakt.
Feier der Wintersonnenwende
Die Sonne kommt zur Zeit dort, wo ich wohne, am Waldrand, kaum über die Baumwipfel und die umliegenden Häuser gekrochen. Sehnsüchtig warte ich auf die Wintersonnenwende, den Kipppunkt. Dann klettert sie langsam wieder höher und höher und schickt ihre Strahlen auch auf das Haus, in dem ich lebe.
Eine ganz besondere Energie ist um diese Zeit häufig zu spüren. Aufbruch und Freude liegen in der Luft, wenn sie nicht vom Weihnachtsstress überschattet werden.
Wer das Ereignis mit anderen teilen möchte, ist eingeladen zur Feier der Sonnenwende an den Extersteinen. Der Großmütterkreis der Externsteine lädt am Samstag, 20. Dezember um 13 Uhr ein, gemeinsam mit Liedern und Gebeten diesen Tag zu feiern. Das Treffen ist auf einer Wiese unterhalb der Steine und des Sees.