Lichtmeß oder Imbolc, das Anfang Februar gefeiert wird, gehört zu den vier Mondfesten im Jahreskreislauf. Ziriah Voigt nennt es das „Fest der jungen Vision“. Die junge Mondsichel steht in diesem Jahr allerdings nicht am Himmel, wir haben am 1. Februar Vollmond.
Das sollte uns jedoch nicht davon abhalten, unsere Visionen für dieses Jahr in Worte zu fassen. Bevor sich etwas materialisiert, entsteht es auf der inneren, mentalen und/oder bildlichen Ebene. Nicht ohne Grund heißt es in der Bibel „Am Anfang war das Wort“.
Gleich ob wir diesen Vorgang allein oder mit anderen vollziehen, in Ritualform oder schlicht alltäglich, wir sollten die gestalterischen Kräfte dieser Zeit nutzen. Wobei ein Ritual, und sei es noch so klein, die Wirkung enorm erhöhen kann.
Während ich dies schreibe, keimt in mir der Gedanke, mir vorzustellen, wie Frieden in der Ukraine und in Israel/Palästina aussehen kann. Ich denke an die Menschen in den Ländern, die trotz allem zusammenarbeiten für Frieden. Zum Beispiel Palästinenser und Israelis in der Organisation „Combatants for Peace“. In meiner Vision sehe ich diese Menschen und Gruppen als Lichtpunkte, die sich ausdehnen…
P.S. Wer Anregungen für die Gestaltung der Jahreskreisfeste sucht – ich kann das Buch von Ziriah Voigt „Ritual und Tanz im Jahreskreis“ unbedingt empfehlen, erschienen im Verlag Gisela Meussling in Bonn.