Der Natur ihre Würde zurückgeben

Neben all den unerfreulichen Nachrichten aus aller Welt gibt es auch positive Entwicklungen: Ökosysteme werden zunehmend zu juristischen Personen erklärt, die sich vor Gericht gegen ihre Verschmutzer wehren können. Das ist eine weltweite Bewegung, die von indigenem Wissen inspiriert ist.
Den Beginn machten die Maori aus Neuseeland, die 2017 erreichten, dass dem Fluss Whanganui eigene Rechte zugesprochen wurden.Auch in Südamerika gibt es entsprechende Beispiele. In der Schweiz wurde in der Bundesverfassung neben der Würde des Menschen auch die Würde der Natur verankert, was bedeutet, dass Pflanzen nicht willkürlich zerstört werden dürfen.
Das Wichtigste ist jedoch, dass wir zu einer kollektiven Verbundenheit mit dem Land, auf dem wir leben, zurückkehren. Mit den Menschen, mit denen wir dieses Land teilen und seiner Geschichte. Das ist der Wesenskern indigener Kulturen.
Diese Infos stammen zum größten Teil aus einem kostenlosen Newsletter der TAZ, herausgegeben vom Team TAZ Zukunft. Jede Woche kann man in dem Newsletter positive Nachrichten erfahren.

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